Sternstunde der Mörder
Prag in den Wirren der letzten Monate der deutschen Besatzung: Der tschechische Kommissar Beran und sein Assistent Morava stehen vor einer heiklen Aufgabe. Gemeinsam mit dem deutschen Oberkriminalrat Buback sollen sie den Mord an einer deutschen Generalswitwe aufklären. Doch welche Rolle spielt Buback? Ist er nur ein Spitzel, dessen Aufgabe nicht in der Aufklärung des Mordfalls liegt, sondern vielmehr darin herauszufinden, wie tief die Prager Kriminalpolizei in den Widerstand gegen die deutschen Besatzer verstrickt ist? Unterdessen schlägt der Mörder wieder zu, ein psychopathischer Serientäter, der zwischen deutschen und tschechischen Opfern keinen Unterschied macht. Aber als im Mai 1945 der bewaffneter Aufstand gegen die Besatzer ausbricht, geht es längst nicht mehr nur um einen Mörder, sondern um das Problem von Schuld und Sühne, um Täter und Opfer, um Rache und Vergeltung. „Sternstunde der Mörder“ vom tschechischen Altmeister Pavel Kohout ist nicht nur ein genauer, fesselnder Kriminalroman, sondern auch eine hintergründige Parabel über die Mechanismen von Gewalt, Mord und Hass und über ihre religiöse und nationalistische Rechtfertigung – ein Thema von brennender Aktualität.
„Stimmige Verfilmung des Romans. Dass sogar der Plot dem Wüten des Krieges zum Opfer fällt, ist eindrucksvoll. Selten setzt sich ein historischer Krimi so vielschichtig mit einem Ereignis auseinander, bringt die Psychologie der Enthemmung so klar auf den Punkt. Inmitten dieser politisch verschachtelten, todesschwangeren Situation gelingt es der höchsten Schauwert bietenden deutsch-österreichisch-tschechischen Koproduktion, ein so spannendes wie tiefgründiges Drama zu erzählen, das in der konsequent historischen Regie von Christopher Schier gar nicht in erster Linie von Schuld und Sühne handelt, sondern von persönlicher Verantwortung und Integrität, obwohl sich alle moralischen Gesetze mehr und mehr zu verflüchtigen scheinen. Alle Schauspieler, von Ofczarek und Nay bis zu den tschechischen in den Nebenrollen, sind ihrer Aufgabe gewachsen.“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
„Ein historischer Krimi, der auch ins Heute passe, eine Serie auch darüber, dass Opportunismus und Feigheit vermeintlich Unschuldige zu Schuldigen machen kann.“ (RadioEins RBB)
„Faszinierend. Überwältigendes Schauspiel. Herausragend gefilmtes High-End-Drama.“ (The Spot Media & Film)
„Sehenswerter ARD-Vierteiler. Geschickt werden Thriller und Historie verbunden. Wie Psychothriller, Melodram und Historiendrama hier ineinander fließen, wird jederzeit stimmig und packend erzählt – diese drei Stunden Film lassen kaum Zeit zum Luftholen. Wie die beiden Seelenverwandten zwischen Lebensgier und Untergangsstimmung schwanken, zeigen Nicholas Ofczarek und Jeanette Hain auf anrührende Weise. Ebenso spannend ist die zögerliche Annäherung zwischen Buback und den Tschechen um Morava. Die Tschechen redeten untereinander tschechisch (und wurden untertitelt), ihre Amtssprache im Protektorat sei aber deutsch gewesen: So habe Jonas Nay also tschechische Sätze eingeübt und sich für die deutschen Sätze einen tschechischen Akzent zugelegt – beides nimmt man ihm ab. Auch schauspielerisch lägen die Sternstunden auf höchstem Niveau, selbst bei den Figuren, die sehr klar und eindeutig gezeichnet würden, wie Gerhard Liebmann als stoischer Mörder und Devid Striesow als Parade-Nazi.“ (Berliner Zeitung)
„Herausragende historische Miniserie. Spannende Literaturverfilmung, Zeitporträt und Krimi zugleich – ohne Schwarz-Weiß-Malerei.“ (Tittelbach)
„Eine mitreißende Mischung aus unbekannterer Kriegsgeschichte und düsterem Psychothriller, die das konkrete NS-Grauen mit großen Fragen nach dem Wesen des Menschen verknüpft. Der Fokus der Serie verschiebe sich vom Kriminalfall auf die Wucht der Geschichte, in der Widerstand und Selbstbefreiung, aber auch Lynchmorde zu einem – eindrücklich inszenierten – kollektiven Gewaltsog gerieten. Dass das funktioniere, liege am starken Ensemble, aber auch an vielen Details. Die Verfilmung von Regisseur Christopher Schier nähert sich vor Noir-Kulisse der Frage, wie man im Angesicht des Abgrunds human bleiben könne.“ (Stern)
„Herausragend gefilmt. Phänomenaler Cast. Atmosphärisch dicht. Jederzeit fesselnd.“ (TV Movie)
„Packender Thriller mit traurigem Tiefgang. Vielschichtiges Drama. Brillanter Cast.“ (Kronen Zeitung)
„Top-Historienkrimi. Sprachliche Glanzleistung. Imposante Drama-Sternstunde.“ (TV Digital)
„Die Serie entzündet auch einen Hoffnungsschimmer, ohne kitschig zu wirken. Historische Authentizität trifft große Aktualität.“ (TV Spielfilm)
„Das Ensemble trägt die düstere Atmosphäre mit großer Wucht.“ (Super TV)
„Regisseur Christopher Schier inszeniert meisterhaft: Licht, Schatten und Kostüme perfekt gesetzt.“ (Der Spiegel)
„Christopher Schier löst Gut-Böse-Schemata auf und rückt persönliche Haltung ins Zentrum.“ (Streaming Serien Highlights)
„Mix aus Geschichte und Kriminalfall, der jederzeit fesselt.“ (TV 14)
„Packender und entlarvender menschlicher Krimi.“ (TV Direkt)
TV-Mehrteiler als 2 x 90 Min., 4 x 45 Min. und 1 x 180 Min.
Eine Zeitgeist Filmproduktion in Koproduktion mit EPO-Film Produktionsges.m.b.H., ARD Degeto Film GmbH, NDR – Norddeutscher Rundfunk, Servus TV Fernsehgesellschaft m.b.H., Canal+ Austria und HR-Hessischer Rundfunk. In Zusammenarbeit mit Bravado Media und Česká Televize. Gefördert von FISA+ und RTR Fernsehfonds Austria. Nach dem gleichnamigen Bestseller-Roman von Pavel Kohout.
Canal+ Premiere: 13. Februar 2026 | Österreichische Free-TV Premiere: 28. März 2026 | Deutscher Stream-Start: 29. März 2026 | Deutsche Free-TV Premiere: 03. April 2026 (Karfreitag) | Tschechische Free-TV-Premiere: 27. September 2026 (Abend v. St.-Wenzels-Tag)
Credits
CAST
Nicholas Ofczarek
Jonas Nay
Jeanette Hain
Devid Striesow
Karel Dobry
Gerhard Liebmann
Diana Dulinková
TEAM
REGIE
Christopher Schier
DREHBUCH
Klaus Burck, Florian Plumeyer (Drehbuchbearbeiter)
DRAMATURG
Christopher Schier
LITERARISCHE VORLAGE
Pavel Kohut
CASTING
Franziska Aigner
BILDGESTALTUNG
Philip Peschlow
PRODUKTION
Zeitgeist Filmproduktion
KO-PRODUKTION
EPO-Film Produktionsges.m.b.H., ARD Degeto Film GmbH, Servus TV Fernsehgesellschaft m.b.H., Canal+, HR-Hessischer Rundfunk, NDR – Norddeutscher Rundfunk
in Zusammenarbeit mit: Česká televize und Bravado Equity GmbH
PRODUZENT
Markus Kaatsch, Nina Poschinski, Michael Grudsky
KO-PRODUZENT
Jakob Pochlatko, Dieter Pochlatko
SCHNITT
Cordula Werner, Charles Ladmiral
MUSIK
Markus Kienzl
SZENENBILD
Conrad Moritz Reinhardt
KOSTÜMBILD
Amanda Frühwald
MASKENBILD
Michaela Payer, Reinhard Kirnich
Festivals & Preise
- 33rd FILMFEST HAMBURG (GERMANY) – Opening Film of series competition Televisionen
- 47th BIBERACHER FILMFESTSPIELE (GERMANY) – Opening Film of the Festival
- 22nd ACHTUNG BERLIN FILMFESTIVAL (GERMANY)
- 22nd DEUTSCHES FERNSEHKRIMI-FESTIVAL (GERMANY) – Nomination: German Crime Series of the Year
- 12th DIE SERIALE (GERMANY)





